Fachbereich: -Bienenweide, Natur-u. Umweltschutz-

-Bienenweide, Natur-u. Umweltschutz-


Ralf Götze
IV Saalfeld
Tel: 036739/31085
E-mail:
sabinegoetze-Beisitzer-@gmx.de

 

Hornissenschutz bittet um Mithilfe

Zwecks Erfassung der Bestände der Sozialen Faltenwespen bitten wir um Meldungen, wo sich folgende Arten angesiedelt haben:

  1. Rote Wespe - Vespula rufa
  2. Hornisse - Vespa crabro
  3. Sächs. Wespe - Dolichovespula saxonica
  4. Norw. Wespe -Dolichovespula norwegican
  5. Mittlere Wespe Dolichovespula media
  6. Waldwespe - Dolichovespula sylvestris
  7. Gallische Feldwespe - Polistes dominulus

Noch mehr über Hornissen bei:

www.Thüringer Hornissenpapst.de



Meldungen bitte an folgende Adresse:
Tel.: 0176/26134760
E-mail: jochenzippel-Beobachter-@gmx.de
oder an BUND Geschäftsstelle
www.bund.net/thueringen

SCHÜTZT DIE HORNISSEN !

Hornissen Vespa crabro sind groß, sehen gefährlich aus, brummen laut und tief, und jagen vielen Menschen einen Schrecken ein. Ab Mitte Mai beginnen die Königinnen mit dem Nestbau. Jetzt kann der Eine oder Andere auf seinem Boden, im Geräteschuppen oder anderen ruhigen Orten auf diese imposanten Tiere treffen. Nur keine Panik! Die Hornissen bleiben nur über den Sommer. Der gesamte Staat stirbt im Herbst. Nur die Jungköniginnen fliegen aus. Der Wabenbau wird nur einmal besiedelt. Im nächsten Jahr nutzen sie das alte Nest nicht.

Sie fangen "Frischfleisch ". Ein intaktes Volk verzehrt täglich ein halbes bis ein Kilogramm Insekten wie Mücken, Fliegen, Käfer und anderes. Diese füttern sie ihrer Brut, da die Larven Eiweiß benötigen. Die Hornissen selbst bevorzugen Baumsäfte oder den Saft von Früchten. Niemals würden sie bei Ihrer Gartenparty von dem Kuchen naschen oder sich auf Ihrem Glas niederlassen, ganz zu schweigen von Ihrem Grillgut. Somit sollte jeder froh sein wenn er das Glück hat, in seiner Umgebung ein Hornissenvolk zu haben. Diese Tiere halten Ihr Grundstück von lästigen Insekten frei.

Sie wirken somit als Regulator im Wirkungsgefüge der Lebensgemeinschaften in dem sie biologische Schädlingsbekämpfung betreiben. Die Wespenplage der letzten Jahre gehen auch auf Hornissenmangel zurück.Die Überlieferung behauptet bis heute, drei Hornissenstiche töten einen Menschen und sieben ein Pferd. Nach Untersuchungen steht eindeutig fest, dass, das Gift der Hornisse nicht gefährlicher als Wespen- oder Bienengift ist, eher geringer.

Außerhalb des Nestbereiches mögen Hornissen jedoch bestimmte Störungen nicht. Sie suchen nach Beute oder Baumaterial und haben dort nicht ihr Volk zu verteidigen. Sie fliehen vor Mensch und Tier wenn sie sich bedroht fühlen. Erst wenn sie nicht weg können, wehren sie sich mit einem Stich.Im Nestbereich mögen Hornissen jedoch bestimmte Störungen nicht. Sie werden dort im Umkreis von 4 m ihr Nest verteidigen. Vermeiden Sie deshalb heftige Bewegungen, starke Erschütterungen, Arbeit mit Rasenmäher oder anderen Geräten. Verstellen der Flugbahn, manipulieren am Flugloch und am Wabenbau und anatmen von Tieren. Bei unvermuteten Begegnungen sollte man mit ruhigen Bewegungen den Rückzug antreten. Am besten ist es, den Nestbereich zu meiden.

Aber auch Hornissen sind Gewohnheitstiere. Sie lassen Menschen durchaus bei ruhigen Bewegungen die Eingangsbereiche passieren.Hornissen leben in waldreichen Gegenden mit hohlen Bäumen o.ä.. Oft müssen sie aus Mangel an Nistgelegenheiten auf menschliche Siedlungen ausweichen.

In besonderen Fällen macht es sich erforderlich sie von dort in speziellen Nistkästen umzusiedeln und an einen anderen Standort zu bringen.Da Hornissen unter Artenschutz stehen, ist es nicht erlaubt, ein Nest einfach zu entfernen. Da kann eine saftige Strafe fällig sein. Die Umsiedlung eines Nestes muss beim zuständigen Staatlichen Umweltamt beantragt werden. Wird der Antrag genehmigt, darf diese Arbeit nur von einer sachkundigen Person ausgeführt werden. Jochen Zippel ist Fachberater für Hornissen-, Hummelschutz und Umsiedlung. Er wird vom Staatlichen Umweltamt beauftragt, das Nest umzusiedeln.